Über die Mailingliste der LUG-Frankfurt bin ich auf ein nützliches Programm gestoßen: convmv. Dies konvertiert den Namen von Dateien und Ordnern zwischen versch. Zeichensätzen hin und her. Dabei erkennt es auch, wenn einige der zu konvertierenden Dateinamen schon im Zielzeichensatz vorliegen und ignoriert sie.

Einen Probelauf der noch keine Änderungen am Dateisystem vornimmt und – ausgehend vom aktuellen Verzeichnis – alle Dateien und (Unter-)Ordner konvertiert, startet man mit:

convmv -f iso-8859-1 -t utf-8 -r .

Wenn man sicher ist, das convmv alles richtig machen wird, kann man es mit –notest dazu veranlassen die Änderungen wirklich zu vollziehen.

convmv -f iso-8859-1 -t utf-8 -r . --notest

Hat man Dateinamen die in UTF-8 waren aus Versehen nochmal in UTF-8
konvertiert, kann man das auch mit convmv beheben. Man muss dazu nur
UTF-8 als Quellzeichensatz und den bei der Konvertierung genutzen
Quellzeichensatz als Zielzeichensatz angeben:

convmv -f utf-8 -t iso-8859-1 -r .